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Italien

Mittelitalien

Regioni: Toscana, Marche, Umbria, Abruzzen, Molise und Lazio.

Die TOSKANA ist eine fruchtbare Region zwischen den nördlichen Apenninen und dem Mittelmeer. Weinberge, Zypressenwälder und abgelegene Bergdörfer sind typisch für diese Landschaft. Der bekannteste italienische Wein, der Chianti, kommt aus dieser Gegend. Montecatini, Bagni di Lucca, Casciano Terme und Chianciano sind nur einige der zahlreichen vulkanischen Heilbäder.

In Firenze (Florenz), der bedeutendsten Stadt der Toskana, erwarten den Besucher die berühmtesten Kunstwerke und Bauwerke der Renaissance. Die wunderschöne Stadt liegt an den Ufern des Arno am Fuß der bewaldeten Ausläufer der Apenninen. Brunelleschis revolutionärer Entwurf der Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore gilt allgemein als die erste architektonische Umsetzung der Ideen der Renaissance. Die wunderbare Piazza del Duomo ist ein beliebter Treffpunkt. Zwischen dem Platz und dem Arno liegen die herrlichen Paläste Palazzo Strozzi, Palazzo Corsini, Palazzo Rucelli, Palazzo Vecchio und die Uffizien (Palazzo degli Uffizi), in denen die berühmteste Gemäldegalerie Italiens untergebracht ist. Weiter nördlich stehen die Kirchen Santa Maria Novella und San Lorenzo (an deren Bau Brunelleschi, Michelangelo und andere beteiligt waren) sowie der imposante Palazzo Medici-Riccardi. Über die Ponte Vecchio erreicht man den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten auf der anderen Seite des Flusses. Die Uffizien besitzen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Gemälde mit überwiegend biblischen Themen und Ikonen (u. a. von Lorenzo Monaco, Giottino und Gentile da Fabriano) repräsentieren die Übergangsperiode des ausgehenden Mittelalters. Kunstfreunde finden hier außerdem Gemälde italienischer Meister aus der Zeit der Renaissance bis hin zum frühen 18. Jahrhundert. Botticellis »Geburt der Venus«, Leonardo da Vincis »Verkündigung«, Michelangelos »Heilige Familie«, Tizians »Urbino Venus« und Caravaggios »Junger Bacchus« sind in den Uffizien ausgestellt. Eines der interessantesten Gemälde ist Caravaggios »Medusa«. Michelangelos berühmte Statue des David kann in der Akademie der Schönen Künste (Accademia delle Belle Arti) neben der Universität bewundert werden.


Museen und Galerien: Accademia delle Belle Arti, 60 Via Ricasoli; Bargello Museum, Via Proconsolo; Boboli-Gärten, Palazzo Pitti; Degli Argenti Museo (Silbermuseum), Palazzo Pitti; Medici Kapellen, Piazza Madonna; Museo d’Arte Moderna (Museum der Modernen Kunst), Piazza Pitti; Galleria Palatina, Palazzo Pitti; San-Marco-Museum, Piazza San Marco; Galleria degli Uffizi (Uffizien), Loggiato degli Uffizi.

Siena, eine auf einem Hügel gelegene Kleinstadt, erlebte seine Blütezeit noch vor der Renaissance. Das Schlendern durch Sienas Straßen ist wie eine Zeitreise durch das Mittelalter: schmale Gassen ohne Bürgersteige, Kopfsteinpflaster, alte Häuser dicht an dicht im romanischen und gotischen Stil. Autos haben hier keinen Platz, Motorradfahrer dürfen nur eingeschränkt fahren. Der riesige Campanile (Glockenturm) des Palazzo Pubblico blickt über die Piazza del Campo (die wohl am besten erhaltene gotische Piazza Italiens) im Mittelpunkt der Stadt. Hier finden im Sommer die Palio-Pferderennen statt. Siena, der Geburtsort der hl. Katherina, ist auch ein bedeutendes Zentrum religiösen Lebens. In der 700 Jahre alten Universität werden im Sommer italienische Sprachkurse angeboten.

Der berühmte Schiefe Turm von Pisa, nördlich von Siena, ist ein freistehender Campanile und gehört zum nahegelegenen gotischen Dom aus dem 11. Jahrhundert. Kolonnaden umgeben den viereckigen Innenhof des Campo-Santo-Friedhofes, der im 13. Jahrhundert im toskanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Beeindruckend sind die Statuen und Gräber aus römischer und frühchristlicher Zeit.


Lucca, die Stadt der hundert Kirchen, ist von einer breiten Stadtmauer umgeben. Arezzo ist eine Stadt, die Moderne und Mittelalter perfekt in sich vereint. Die Burg und die Kathedrale der Medici, erbaut vom 13. bis 16. Jahrhundert, stehen majestätisch auf einem Felshügel und überschauen den modernen Teil der Stadt, die darunter im Flachland liegt. Die Piazza Grande ist ein wunderschöner mittelalterlicher Platz mit einem alten Brunnen in seiner Mitte, umgeben von eindrucksvollen historischen Gebäuden wie: dem Palazzo della Fraternità, der Kirche Santa Maria della Pieve und der Loggiato del Vasari (früher die Residenz von Vasari, Kunsthistoriker und Patron von vielen berühmten italienischen Malern). Die Basilika di San Francesco beherbergt die berühmten Fresken von Piero della Francesca, die Geschichte des Kreuzes. Inmitten all dieser Geschichte blüht die Stadt heute und ist ein Zentrum des Antiquitätenhandels. Livorno ist ein bedeutender Handelshafen. In Carrara wird seit der Zeit der Etrusker feinster weißer Marmor abgebaut. An der toskanischen Küste laden zahlreiche Sandstrände zum Sonnenbaden ein. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Viareggio, Forte dei Marmi, Lido di Camaiore, Marina di Pietrasanta, Marina di Massa, Tirrenia, Castiglione della Pescaia, San Vincenzo, Castiglioncello, Quercianella, Porto Santo Stefano, Porto Ercole, Ansedonia und Talamone. Der toskanischen Küste ist eine Inselgruppe vorgelagert, von denen Elba und Giglio die bekanntesten sind. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen, und auch Tragflächenboote verkehren zwischen den Inseln und dem Festland.

MARCHE (Marken): Diese bergige Region an der Adriaküste liegt südlich von San Marino.

In der Hafenstadt Ancona, der Provinzhauptstadt, können zahlreiche römische Ruinen und Bauwerke besichtigt werden, darunter der Trajansbogen (Arco di Traiano; 115 n. Chr.) am ehemaligen Römerhafen.


Urbino, der Geburtsort Raphaels, ist eine hübsche, auf einem Hügel gelegene Stadt. In der Gemäldegalerie des herzöglichen Palastes (Palazzo Ducale, 15. Jh.), einem der schönsten Renaissancepaläste des Landes, hängen mehrere Werke des berühmten italienischen Malers. Interessierte können das Geburtshaus von Raphael besuchen.

In Loreto steht angeblich das Geburtshaus von Jesus. Zahllose Pilger aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Stadt und die bekannte Wallfahrtskirche (16. Jh.). Der Legende nach sollen Engel das Geburtshaus im 13. Jahrhundert von Nazareth nach Loreto gebracht haben, um es vor plündernden Arabern in Sicherheit zu bringen. Das Haus liegt innerhalb der kunstvoll angelegten gotischen Sanctuaria della Santa Casa. Die Madonna von Loreto wurde im Jahre 1920 zur Schutzheiligen der Pilger erklärt.


Urlaubsorte: Gabicce, Pesaro (Rossinis Geburtsort), Fano, Senigallia, Civitanova, San Benedetto del Tronto, Porto Recanati und Porto Potenza Picena. In den Badeorten an der Adria ist für alles gesorgt. Weniger besuchte Strände liegen unterhalb der eindrucksvollen Costa-Conero-Klippen wenige Kilometer südlich von Ancona.

UMBRIA (Umbrien) ist eine vom Tourismus noch kaum berührte gebirgige Region im Landesinneren zwischen der Toskana und den Marken und ist auch als das »grüne Herz Italiens« bekannt. Es gibt nur wenig Industrie und nur einige größere Orte. Mit seiner mittelalterlichen Architektur, den ländlichen Steinbauten auf den sanften Hügeln und den zahlreichen Flüssen gleicht die Landschaft hier der Toskana. Im Tal des Flusses Nera und in der Gegend um die Monti Sibillini ist die Landschaft etwas rauher, mit tiefen Schluchten, malerischen Bergdörfern und weiten Hochebenen wie dem Piano Grande, dem Piano Piccolo und dem Piano Perduto bei Castelluccio. Umbrien ist von einer reichhaltigen Geschichte geprägt: neben architektonischen Werken des Mittelalters und der Rennaissance in Städten wie Assisi, Perugia, Spoleto und Orvieto oder in den weniger bekannten Ortschaften Spello, Montefalco, Città della Pieve, Città di Castello, Castiglione del Lago, Narni, Norcia und Montone findet man Spuren der Umbrer, Etrusker und Römer.

Perugia, die Provinzhauptstadt Umbriens, ist 2500 Jahre alt. Besonders sehenswert sind die alten etruskischen Stadtmauern, die Piazza IV Novembre mit der Kathedrale und der Palazzo dei Priori, das Rathaus, in dem Umbriens Nationalgalerie, die Galleria Nazionale dell’ Umbria, untergebracht ist. Darin sind unter anderem eine Gemäldesammlung von Pietro Vannucci, Piero della Francesca, Pinturicchio und Beato Angelico zu sehen. Die Fontana Maggiore wird allgemein als schönster mittelalterlicher Brunnen Italiens bezeichnet. Zahlreiche römische Ruinen können ebenfalls besichtigt werden.

Die Università per Stranieri bietet Kurse für Ausländer an, die sich für die italienische Sprache und Kultur interessieren.


Assisi ist eine malerische mittelalterliche Stadt, die östlich von Perugia auf einem Hügel liegt. Hier lebte und wirkte der hl. Franziskus, der Gründer des Franziskanerordens. Giottos 28 Fresken, die die Basilika di San Francesco, die älteste gotische Kirche Italiens, schmücken, stellen den Lebensweg des Heiligen dar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der von Goethe so geschätzte Minervatempel, die Kathedrale San Rufino mit ihrer romanischen Fassade und dem barocken Interieur, die Basilica di Santa Chiara sowie die aus dem 17. Jahrhundert stammende Basilica di Santa Maria degli Angeli, ein monumentales Bauwerk, halb Renaissance, halb Barock, das sich wuchtig im Talgrund erhebt. Im Inneren des mächtigen Hallenbaus steht das buntbemalte Kapellchen Porziuncola (»kleine Portion«), das ein beliebter Aufenthaltsort des Hl. Franziskus war. Orvieto liegt auf einem vulkanischen Felsmassiv, das sich vom umbrischen Flachland erhebt. In der sehr gut erhalten gebliebenen Stadtmitte stehen zahlreiche etruskische Denkmäler und Gebäude. Zu den eindrucksvollsten Bauwerken gehören der gotische Dom, der Palazzo Papale aus dem 13. Jahrhundert und der Palazzo del Popolo. Der Pozzo della Cava ist ein geniales Werk etruskischer Wasserbauingenieure. In Spoleto findet jeden Sommer das Festival dei Due Mondi statt, das 14 Tage lang ein gigantisches Angebot an Theater, Musik und Tanz bietet. Die mittelalterliche Stadt am Rande des Spoletana-Tals erstreckt sich malerisch über einen Hügelrücken, über dem die Burganlage Rocca Albornoziana thront, die noch bis in die 80er Jahre als Gefängnis diente, in dem sowohl Mitglieder der linksradikalen Brigate Rosse als auch Mafiosi eingekerkert waren. Unter den zahlreichen Monumenten des Mittelalters und der Renaissance befinden sich der römische Triumphbogen Arco di Druso, das Römische Theater und die berühmte Ponte delle Torri, ein mächtiger Aquädukt, der östlich der Altstadt das Tessino-Tal überspannt und von Goethe als »das zweite Werk der Menschheit« gepriesen wurde. Città di Castello ist die Bergfestung der Vitelli-Familie. Gubbio, eine gut erhaltene mittelalterliche Stadt am Fuße des Monte Ingino, ist das Zuhause der bekannten Eugubinischen Tafeln die ältesten überlieferten Aufzeichnungen des umbrischen Volkes. In Todi, das eine gute Aussicht auf das Tibertal bietet, gibt es einen schönen mittelalterlichen Platz, der von einer Reihe historischer Gebäude umgeben ist, darunter der Palazzo del Popolo aus dem 13. Jahrhundert, der Palazzo del Capitano und die Kathedrale.

In den meisten historischen Stadtkernen umbrischer Städte befinden sich regionale Museen, von denen die bedeutendsten die Galleria Nazionale dell’ Umbria in Perugia (s. o.), die Kunstgalerie in Città, in der auch die Burri-Sammlung moderner Kunst untergebracht ist, und die Montefalco-Galerie sind. Darüberhinaus bietet Umbriens Landschaft zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Der Parco Nazionale dei Monti Sibillini beherbergt eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Am Fuße des Gebirges befinden sich mittelalterliche Dörfer und Abteien. Im Parco Regionale del Monte Cucco können verzweigte Höhlengänge, unterirdische Wasserwege und Mineralquellen besichtigt werden. In den unberührten Waldlandschaften können oft Fossilien gefunden werden. Die stillen Seen und Hügel des Parco Regionale del Trasimeno, dem Zuhause vieler Zugvögel, sind in unzähligen Gemälden des 15. Jahrhunderts verewigt worden. Der Parco Regionale del Tevere, der angelegt wurde, um die Geschichte des bedeutenden Flusses zu reflektieren, ist durch seine Eichenwälder und archäologischen Stätten der Umbrer, Etrusker und Römer bekannt. Durch den Parco Regionale del Fiume Nera fließen die Flüsse Velino und Nera. Ein See und die Marmore-Wasserfälle sind hier ebenfalls zu sehen. Entlang des Flußtals liegen kleine befestigte Städte, Klöster und Wachtürme. Weitere besuchenswerte Parks sind der Parco Regionale del Monte Subasio mit der historischen Stadt Assisi (s. o.) sowie der Parco Regionale del Colfiorito, in dem sich der Berg Orve und zahlreiche befestigte Dörfer befinden.


ABRUZZI (Abruzzen): Sie umfassen die höchsten Teile der apenninischen Gebirgskette. Die Berge im Norden sind öde, und der Boden ist so karg, daß kaum etwas angebaut werden kann. Auf dem Kalksteinmassiv des Gran Sasso wurde ein Wintersportkomplex errichtet. Die südlichen Hochländer sind von einem weitläufigen Buchenwald überzogen, der zum Nationalpark erklärt wurde. In L’Aquila, der größten Stadt, steht eine imposante Burg. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Giulianova, Silvi Marina, Francavilla und Montesilvano. Pescara ist hauptsächlich ein Fischereihafen.

MOLISE: Der Boden dieser Gebirgsregion, eines der ärmsten Gebiete des italienischen Festlandes, ist sehr karg. Campobasso ist die wichtigste Stadt dieser dünn besiedelten Region. Vasto ist der einzige größere Urlaubsort.

LAZIO (Latium) liegt im westlichen Teil des italienischen »Stiefels«; vulkanische Hügel, Seen und schöne Strände prägen das Landschaftsbild. Der Frascati ist der bekannteste Wein dieser Gegend. Über die Hälfte der Bevölkerung der Region lebt in Rom, das auf sieben Hügeln zu beiden Seiten des Tiber (Tevere) liegt.

Rom: An jeder Straßenecke der italienischen Hauptstadt und größten Stadt des Landes stößt man auf Überreste aus über 2000 Jahren Geschichte. Die Straßen enthalten Denkmäler aus allen Epochen der bewegten Geschichte der Stadt – das Kolosseum und das Forum Romanum sind die bekanntesten aus der klassischen Antike, Basiliken erinnern an die Anfänge des Christentums, und das Stadtzentrum wird bestimmt durch die Brunnen und Kirchen des Barock. Die Via del Corso, Roms wichtigste Durchgangsstraße, durchschneidet die Stadtmitte von der Piazza Venezia im Süden, mit dem gewaltigen Denkmal des Vittorio Emanuele II (Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren des ersten italienischen Königs und im Gedenken an die Vereinigung Italiens errichtet), bis hin zur Piazza del Popolo im Norden, an die sich die Grünflächen der Villa Borghese, Roms größtem Park, anschließen. Östlich der Via del Corso liegen die eleganten Einkaufsstraßen, darunter die Via Condotti und die Via Borgognona, die zur Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe führt. Unweit von hier lädt der barocke Brunnen Fontana di Trevi Besucher ein, ihre Rückkehr nach Rom zu sichern, indem sie eine Münze, mit dem Rücken zum Brunnen, ins Wasser werfen. Westlich der Via del Corso winden sich enge Gassen hinab zum Tiber. Hier, im historischen Mittelpunkt der Stadt, befindet sich die am vollständigsten erhaltene Struktur des antiken Roms. Das Pantheon (125 n. Chr.) auf der Piazza della Rotonda ist das Werk des Kaisers Hadrian. Der Durchmesser der gewaltigen Kuppel und die Höhe des Bauwerks haben die gleichen Maße, d. h. würde man die halbkugelförmige Kuppel zu einer Kugel ergänzen, läge diese auf dem Fußboden auf. Das Innere des faszinierenden Gebäudes wird durch das Sonnenlicht erhellt, das durch das neun Meter große Loch in der Kuppel strömt. Ganz in der Nähe des Pantheons liegt die Piazza Navona, ein belebter, langgezogener Platz mit barocken Prunkbauten Berninis und Borrominis, auf dem sich Tag und Nacht Menschen tummeln. Jenseits des Tiber liegt die Vatikanstadt, der ein eigener Eintrag gewidmet ist. Auf dem Weg zum Vatikan kommt man an der runden, majestätischen Castel Sant’ Angelo (Engelsburg) vorbei, der letzten Ruhestätte des Kaisers Hadrian und, in späteren Jahren, der wichtigsten Verteidigung der päpstlichen Enklave. Weiter südlich, immer noch auf dem westlichen Ufer des Tiber, liegt Trastevere, der alternative Mittelpunkt der Stadt mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.

Urlaubsorte: Im Bergland, den Castelli Romani, verbringen die Römer oft ihre Wochenenden. Tivoli, Frascati, Genzano, Castel Gandolfo und Rocca di Papa sind die beliebtesten Ausflugsziele. Ostia, der alte Hafen von Rom, ist heute ein beliebter Badeort. In Anzio, Sabaudia, San Felice Circeo, Terracina und Sperlonga kann man ebenfalls einen erholsamen Badeurlaub verbringen. 30 km vor der Küste liegt die idyllische Insel Ponza.

Civitavecchia ist ein bedeutender Handels- und Marinehafen.